Recife

Pernambuco – Recife

Das brasilianische Venedig und das Miami Beach des Nordestens.

Die Stadt Recife ist die Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Pernambuco. Eine historische und gleichzeitig moderne Landeshauptstadt von Pernambuco im tropischen Nordosten Brasiliens. Eine Stadt der Gegensätzlichkeiten, Dimensionen, Vielfalt, farblicher Lebendigkeit und Lebensfreude. Die Küstenstadt liegt über drei Inseln verteilt und wird auch das „Venedig Brasiliens“ genannt, denn es wird von 50 Kanälen durchzogen und liegt inmitten der Flüsse Beberibe und Capibaribe, die von 39 Brücken überspannt werden. Recife bietet unzählige Sehenswürdigkeiten, traumhafte Strände und eine lebendige Kunst- und Kulturszene die es sich anzuschauen lohnt. Der Gute Reise Strand „Praia de Boa Viagem“, das Miami Beach Nordostens gilt als einer der schönsten Stadtstrände des Landes.

Was Sie nicht versäumen sollten:

  • Recife Antigo: Die Altstadt von Recife bildet zusammen mit São José und Santo Antônio das Zentrum von Recife. In den 1990er Jahren begann die Stadtverwaltung ein Programm zur Revitalisierung der Insel. In diesem Rahmen wurden zahlreiche historisch bedeutsame Bauten, deren schmale, bunte Fassaden und hohe Fenster an die ehemalige Präsenz der Holländer erinnern, umfassend restauriert. Ein Einkaufszentrum und punktuelle Veranstaltungen (auf den Plätzen Arsenal da Marinha und Marco Zero) ziehen die Recifenser heute wieder in das Viertel rund um den Hafen der Stadt.
  • Praia Boa Viagem: Der Strand und das Viertel Boa Viagem „Gute Reise“ ist vor allem wegen seines mit 7 km ungewöhnlich langen Strandes bekannt, der berühmteste der Stadt. Er ist im Schutz eines vorgelagerten Riffs gelegen, das bei Ebbe natürliche Schwimmbecken bildet und bei Flut wieder völlig im Meer verschwindet.
  • Ilha Joana Bezerra: In den Altstadtvierteln auf der Insel, Santo Antônio und São José, gibt es unter anderem die “Goldene Kapelle” (capela dourada) zu sehen. Die Kapelle ist das älteste Kloster der Stadt und hat zentrale Bedeutung. Die „Goldene Kapelle“ ist wahrlich ein Kleinod des Barock-Rokoko-Stils. Außerdem befinden sich der Palácio das Princesas, das Teatro Santa Isabel und die Igreja da Ordem Terceira de São Francisco auf der Insel. Der Palácio befindet sich ganz im Noden der Insel. Das Teatro Santa Isabel wurde 1850 im klassizistischen Stil erbaut. Es liegt an der Praça da República. Die Igreja da Ordem Terceira de São Francisco befindet sich in nächster Nähe zum Theater, gegenüber der Goldenen Kapelle. Sie wurde 1697 erbaut.
  • Rua do Amparo: Die Bars, Restaurants und Künstlerateliers der Straße von Amparo „Rua do Amparo“ machen die Straße zum Zentrum des Kultur- und Nachtlebens von Olinda. Sehenswert sind aber auch die bunten Häuserzeilen, vor allem das Haus Nr. 28 (18. Jh.), das sich durch seinen maurischen Stil abhebt. Nr. 91 ist aus einem anderen Grund berühmt: Sein ehemaliger Besitzer, Sr. Cardoso, ist der Erfinder des Pau de índio, ein Getränk auf der Basis von Cachaça und etwa dreißig Kräutern, das zur Karnevalszeit verkauft wird.
  • Mosteiro de São Bento: Das Mosteiro de São Bento (Ende 16. Jh.) wurde im Laufe seiner Geschichte mehrmals umgebaut. Seine Kirche (1761) enthält einen prächtigen, fein skulptierten Altar (1779), ein Meisterwerk des brasilianischen Barocks. Im Jahre 2002 wurde das 12 t schwere Stück demontiert, um im Guggenheim Museum in New York ausgestellt zu werden. Die Sakristei ist reich mit Talhas douradas (1783; verziert. Sonntagmorgens sollten Sie sich auf keinen Fall die von den Mönchen gesungene Messe entgehen lassen.
  • Convento de São Francisco: Die Kolonialzeit wurde durch ihre vielen prunkvollen Sakralbauten geprägt, deren Architektur sich an den portugiesischen, italienischen bzw. spanischen Vorbildern orientierte. Die Franziskaner machten hier keine Ausnahme: Ihr Convento de São Francisco, der erste Brasiliens, ist mit prachtvollen Azulejos und barocken Skulpturen aus vergoldetem Holz (Talhas douradas) verziert. Der Kreuzgang, die Kapelle, die Sakristei und die Kirche bilden aufgrund ihrer reichen Verzierungen ein bemerkenswertes Gesamtwerk. Ein wirklich lohnenswerter Besuch!
  • Mosteiro de Nossa Senhora do Monte: Der Missions-Benediktinerinnen
  • Igreja da Misericórdia:
  • Museum für zeitgenössische Kunst im alten Gefängnis:

Nahegelegene Reiseziele:

  • Olinda: Die Weltkulturerbe Olinda ist keine Stadt, sondern ein Garten voller barockern Meisterwerken. Olinda, aus dem Portugiesischen Ó linda, „Oh, wie schön“: ist eine der ältesten Städte Brasiliens. Das Juwel barocker Architektur von Olinda ist bis heute ein Spiegelbild der europäischen Kultur des 17. und 18. Jahrhunderts und wurde 1982 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Olinda ist keine Stadt, sondern ein Garten voller barockern Meisterwerken.
  • Porto de Galinhas: Der Hühnerhafen „Porto de Galinhas“ wird bei Ebbe zu einem warmen Schwimmbecken. Die Strände bieten endlose Postkartenmotive: Tausende von Palmen säumen den kilometerlangen feinen und weißen Sandstrand, das Wasser ist warm, ruhig und kristallklar.
  • Die Korallenküste: Ab Recife in südlicher Richtung kennt man die Küste zwischen Pernambuco (Recife) und Alagoas (Maceió) auch als die Korallenküste „Costa dos Corais“ und gilt als der Karibik Brasiliens. Der Name rührt von einem ausgedehnten Korallenriff her, das sich in einer Entfernung von nur sechs km von der Küste befindet. Das türkisfarbene und angenehm warme Meer mit mit weitläufigen Stränden, deren Sand locker und schneeweiss beschaffen ist, eingerahmt von dichten Kokospalmen-Wäldern und sanftem Wellengang, der wie geschaffen für Aktivitäten im Wasser wie zum Beispiel Schwimmen, Schnorcheln oder Tauchen ist.
  • Maragogi: Dieser Badeort ist tatsächlich von der Natur gesegnet mit zwölf weißen Sandstränden. Maragogi besitzt auch Riffe und große natürliche Schwimmbecke, die als Galés (Schwimmbecken) bekannt sind und gelten als die schönsten im Bundesstaat Alagoas. Eine Spazierfahrt zu den „Galés“ ist ein unvergessliches Erlebnis. Die Strände von Maragogi sind: Barra Grande, Burgalhau, Peroba und São Bento.
  • Ecological Route: Die Rota Ecológica ist ein wahres Paradies auf Erden. Hier werden Sie sich verwöhnen wie nie zuvor in einer der schönsten, unberührten Regionen Brasiliens. Selbst innerhalb Brasiliens ist diese wunderschöne Urlaubsregion bisher kaum bekannt. Im Bezirk São Miguel dos Milagres, nördlich von Maceió, stößt man auf endlos scheinende Palmenhaine, einfache, romantische Fischerdörfer, fast unberührte Strände und einige der schönsten und exquisitesten Pousadas Nordostbrasiliens – fernab von jeglichem Massentourismus. Die Strände von der Rota ecológica sind: São Miguel dos Milagres, Patachó, Toque, Porto da Rua, Tatuamunha e Porto de Pedras.
  • Fernando de Noronha: Eine der schönsten Inselgruppen Brasiliens, kristallklares Wasser lädt ein zum Tauchen und zu Bootsausflügen. Die Sichtweite im Wasser liegt bei bis zu 50m, die Durchschnittstemperatur bei 27°C. 
Beste Reisezeit an der Küste im Nordosten Brasiliens:

Im Nordosten findet man im Landesinneren teilweise ein semiarides tropisches Klima, heiß mit geringen Regenfällen. Die meisten Niederschläge fallen zwischen März und August. Die Küstenregion sollte in der Hauptregenzeit Juni/Juli gemieden werden. In Bahia gibt es in den Monaten August, September fast keine Niederschläge, weshalb diese Monate als beste Reisezeit gelten. Das Sertão, im Landesinneren, ist die trockenste und heißeste Region des Nordostens. Die Durchschnittstemperatur beträgt im Nordosten 25°C.

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