Megacity São Paulo

São Paulo – Aufregende Metropole

Das New York Südamerikas

São Paulo oder einfach „Sampa“, wie die Einwohner São Paulos („Paulistanos“) liebevoll sagen, ist bekannt als die multikulturelle und wirtschaftlich starke Megametropole Brasiliens. São Paulo ist überraschend vielseitig: schnell und aufregend wie New York, chic und charmant wie Paris, diszipliniert und gebildet wie Tokyo, konservativ und lebendig wie London, kreativ und cool wie Berlin. Und der Bundesstaat São Paulo hat zudem eine hierzulande wenig bekannte wunderschöne Atlantikküste, durchzogen von der grünen Gebirgskette „Serra do Mar“.

In der Metropolenregion „Grande São Paulo“ mit seinen fast 21 Millionen Menschen leben 10% der Bevölkerung Brasiliens. In São Paulo selbst leben zwölf Millionen Menschen. Sie ist damit die größte Stadt Brasiliens vor Rio de Janeiro. São Paulo ist ein Schmelztiegel der Nationen: Die Bevölkerung der Megastadt ist ein Schmelztiegel aus portugiesischen, italienischen, deutschen, spanischen, libanesischen, jüdischen und japanischen Einwanderern, die sich im Laufe der Jahrhunderte mit der indigenen Bevölkerung vermischt haben. Einwanderer aus allen Ländern der Welt geben der Megametropole ein vielseitiges Gesicht, um 1900 waren rund 90% der Bewohner der Stadt zugewandert. Die Kultur-, Restaurant- und Unterhaltungsangebote können es leicht mit jeder anderen Weltstadt aufnehmen.

São Paulo wird vielfach als Moloch abgestempelt und steht entsprechend nicht auf der Liste der beliebten Urlaubsorte für Touristen in Brasilien. Aber gibt man der Stadt eine Chance sie näher kennenzulernen, ist man schnell hingerissen von ihrer Lebendigkeit und schieren Endlosigkeit. Sie werden sich in diese Stadt verlieben, weil sie eine kreative, pulsierende und beeindruckende Stadt voller Kultur, Architektur und Kulinarik ist.

Sao Paulo Brasilien Spezialist GloboTur

Vom Dorf auf der Hochebene Vila Piratininga zur Kaffeehauptstadt São Paulo

Im Gegensatz zu vielen anderen südamerikanischen Großstädten, ging São Paulo nicht direkt aus einer europäischen Besiedlung hervor. Die Kolonisierung des Bundesstaates São Paulo begann zunächst im Jahr 1532, als Martim Afonso de Sousa am 21. Januar die Siedlung der Vila de São Vicente gründete. Sie gilt als die erste europäische Besiedlung in ganz Südamerika und als die erste offizielle portugiesische Stadt Brasiliens.

Die Vila São Paulo de Piratininga wurde am 25. Januar 1554 von Jesuiten gegründet, die unter der Führung von Tupi-Guarani-Indianern von der Küstenstadt São Vicente aus die bewaldeten Hügel der Serra do Mar erkundeten. Mit der Siedlung Piratininga 70 Kilometer von der heutigen Hafenstadt Santos entfernt, beginnt die Geschichte São Paulos um das Jesuiten-Kolleg „Pátio do Colégio“ zu Ehren des Apostels Paulus.

Die Entwicklungsgeschichte zur Megastadt São Paulo

Im 17. Jahrhundert war die „Vila de São Paulo“ Ausgangspunkt für Expeditionen in das umliegende Hochland, um Indianer zu versklaven, Land zu besetzen und nach Erzen zu suchen. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb die Stadt relativ unbedeutend. Den ersten Aufschwung erlebte São Paulo als der Kaffeeanbau um 1850 über das Rio Paraiba-Tal die Stadt erreichte. Die Stadt entstand zwischen den Flüssen Anhangabaú, Tietê und Tamanduatei und hatte so als Hochebene für den Kaffeeanbau ein sehr günstiges Klima. Zudem sorgten die fruchtbaren Böden, dass viele Anbaugebiete nordöstlich der Stadt erschlossen wurden. São Paulo lag verkehrsgünstig zum Hafen Santos und die systematische Erschließung des Hochlandes durch die Eisenbahn im 19. Jahrhundert bildeten die idealen Voraussetzungen für den Kaffeeboom in der Region. Die Kaffeeindustrie brachte vergleichbar zum Kautschuk im Amazonas der Stadt einen großen Reichtum. Verbunden mit einer starken Zuwanderung entwickelte sich die Stadt São Paulo zu einer wirtschaftlich starken und ethnische vielfältigen Metropole des 21. Jahrhunderts.

So gilt die Metropolenregion Grande São Paulo heute als Motor der brasilianischen Wirtschaft und ist mit fast 1.000 Betrieben auch der größte deutsche Industriestandort außerhalb der Bundesrepublik.

São Paulo, die Betonwüste Brasiliens ist einer der aufregendsten Städte der Welt

Der Schmelztiegel von 21 Millionen Menschen schafft eine besondere Atmosphäre. Während auf Straßen und Brücken tausende Autos vorbeirauschen, schaffen weltbekannte brasilianische Graffiti und Streetart-Künstler einem Farbenrausch aus der Spraydose, um der Tristesse entgegenzutreten und erfreuliche und überraschende Akzente zu setzen. Nicht umsonst trägt São Paulo den Titel der Graffiti-Hauptstadt Südamerikas und ist die Heimat einer der größten und kreativsten Graffiti-Szenen der Welt.

Der pulsierende Magnet Südamerikas

Die Megametropole ist für ihren rasanten „Pulsschlag“ bekannt. Während man in Rio arbeitet, um zu leben, ist es in São Paulo umgekehrt. Hinsichtlich der Religion des Geldverdienens steht São Paulo Städten wie New York und London vermutlich in keiner Weise nach. Entsprechend reichhaltig ist auch das Angebot an Ausgehmöglichkeiten mit ausgefallenen Bars und vorzüglichen Restaurants, wo immer auch die brasilianische Lebensfreude zu spüren ist. Parallel hat sich eine starke und inspirierende Kunst- und Kulturszene entwickelt: Eine spannende Melange von traditionellen Museen, Hippen jungen Galerien und Street-Art-Viertel erwartet die Besucher. In São Paulo kann man zu jeder Tageszeit und bei jeder Wetterlage unvergessliche Stunden verbringen.

Picinguaba Ficherdorf Brasilien Spezialist GloboTur

Großstadt und Natur – Von São Paulo zum Regenwald und Traumstrände

Rio de Janeiro und Naturwunder wie Foz Iguaçu und Amazonas – um diese Pole kreisen die Reisewünsche in Brasilien immer wieder. Gerne lenken wir deswegen die Aufmerksamkeit auch auf diese Stadt, in der der Inhaber von GloboTur auch geboren ist. Denn São Paulo hat neben den aufregenden Stadt selbst auch eine wundervolle und artenreiche Natur mit einer kristallklaren Wasser der Atlantikküste zu bieten, an der sich der Gebirgszug „Serra do Mar“ mit dem Atlantischen Regenwald entlangzieht. Die Küste liegt nur rund zwei Autostunden vom Stadtzentrum entfernt.

Es gibt viel zu sehen: Ilhabela („Schöne Insel“) mit ihren Stränden und unberührter Natur, die malerische Küstenstadt Ubatuba bekannt bei Vogelbeobachtern, das reizende Fischerdorf Picinguaba im Nationalpark Serra do Mar oder das Paradies Cananéia. Letzteres ist ein altes Fischerdörfchen und eine der älteste Städte Brasilien (1532). Die Zeitschrift „Condé Nast Traveller“ hat als die Stadt als eine der besten Destination für Ökotourismus der Welt erkoren.

Das Landesinnere des Bundesstaates São Paulo ist ein wahres Naturrefugium und bietet alles, was das Herz eines naturbegeisterten Reisenden begehrt: fantastische Bergformationen, paradiesische Sandstrände mit kristallklarem Wasser, Höhlen, Wälder so weit das Auge reicht, artenreiche Tierwelt, Wasserfälle und dazu einem kulturellen Erbe der Kolonialisierung und indigene Kultur und Geschichte. Aber vor allem erwartet Sie Naturerlebnis, Entspannung und Erholung. Und da die Küste São Paulos touristisch noch wenig erschlossen ist, können Sie die Gegend noch recht ursprünglich erleben. Sprechen Sie uns an, wir beraten Sie gerne.

São Paulo Städtereise

Hotel, Transfers und Ausflüge
Bildmodul

Städtereise São Paulo

3 Tage/ 2 Nächte

Diese dreitägige Städtereise umfasst das Luxushotel Tivoli im Herzen der Stadt, Transfers und Ausflüge. Ideale Ergänzung zu Ihren Reisebausteinen bei einem Flug über São Paulo.

Ab 380 Euro im Deluxe DZ

City Touren in São Paulo

Vale Do Anhangabaú Anhangabau Valley Valle De Anhangabau

São Paulo 360° Stadtrundfahrt

Die Megametropole intensiv erleben

Diese klassische private Tour zeigt Ihnen die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Metropole. Von der Altstadt mit ihren kolonialen Wurzeln über die zahlreichen Gebäude der 30er Jahre, als man New York nacheiferte bis zum modernen Teil der Stadt, geprägt auch von Oscar Niemeyer.

Sao Paulo Architektur Niemeyer GloboTur

São Paulo Architektur Tour

Highlights aus vielen Jahrhunderten erleben

São Paulo birgt viele Perlen der Architekturgeschichte. Koloniale Bauten, Villen der Kaffeebarone, prachtvolle Hochhäuser der 30er Jahre, als man New York nacheiferte und Gebäude vom Stararchitekten Oscar Niemeyer.

Sao Paulo Street Art Graffiti Brasilien GloboTur

São Paulo Graffiti & Street-Art Tour

Entdecken Sie die kreative Seite der jungen Stadt

Erkunden Sie das umfangreiche Graffiti, Street-und Urban-Art-Freilichtmuseum in der größte Metropole Brasiliens. Das Mekka der Streitart-Künstler Südamerikas überrascht mit surrealen Meisterwerken von Künstlergruppen wie Os Gêmeos, Kobra, Crânio und noch viele anderen. Die Graffiti-Kunst ist ein eindrucksvoller Spiegel der kreativen Szene der Stadt.

Edificio Martinelli Sao Paulo GloboTur

Historisches São Paulo

Eine Zeitreise durch die bewegte Geschichte

Erfahren Sie im wahrsten Sinne des Worten die Geschichte São Paulos in einem Chevrolet von 1939. Sie besuchen historisch bedeutsame Gebäude und Sehenswürdigkeiten der Stadt im passenden Ambiente, denn die Epoche der 30er war prägend für das Zentrum der Stadt. Eine Zeitreise durch die Geschichte des New York Südamerikas.

Sao-Paulo-Bike-Tour-Brasilien-GloboTur

São Paulo Bike Tour

Die Stadt auf zwei Rädern

Die dreistündige Tour führt Sie durch die grüne Lunge der Stadt, dem Ibirapuera Park mit den Bauten von Oscar Niemeyer und in die sogenannten Jardins, die begrünten noblen Orte zwischen dem Park und der mondänen Avenida Paulista. Wahlweise sind auch historische Touren und Street-Art Touren möglich. Wir empfehlen den Sonntag für Touren.

Favela-Tour-Sao Paulo-Brasilien-GloboTur

São Paulo Favela Tour

Das wahre Leben in einer Favela

Gehen Sie auf eine geführte Tour durch Paraisópolis, der zweitgrößten Favela von São Paulo, in der fast 100.000 Menschen leben. Die Favela hat sich von einem reinen Armenviertel in einen bunten Stadtteil gewandelt, in dem auch normale Menschen leben. Erhalten Sie einen einzigartigen Einblick in den Alltag der Menschen mit einem besonderen Fokus auf die dort lebenden  Künstler.

Unterkünfte in São Paulo

Ausgewählte Hotels zum Wohlfühlen
Hotel Unique Sao Paulo Brasilien GloboTur

Unique Hotel

Designhotel mit Rooftop

Ein einzigartiges Designhotel im luxuriösen Stil, das seinem Namen gerecht wird. Das Unique wurde von japanisch-brasilianischen Architekten Ruy Ohtake entworfen und befindet sich im Herzen der Stadt direkt im Central Park São Paulos.

Preis pro Person: Ab 250€ im Doppelzimmer

Tivoli Sao Paulo

Tivoli Mofarrej São Paulo

Luxus Hotel mit Sky Bar

Das Luxushotel Tivoli in São Paulo ist ein zeitloser Klassiker, der sich immer neu erfindet. Das Restaurant und die Bar im obersten Etage sind angesagt in der Metropole. Geräumige Zimmer, fantastischer Blick, zentrale Lage und ein Pool lassen keine Wünsche offen.

Preis pro Person: Ab 220€ im Doppelzimmer

Melia São Paulo Lobby

Meliã Paulista

Gutes Hotel in zentraler Lage

Das zentral gelegene Businesshotel Meliã Paulista ist perfekt, um die quirlige Metropole São Paulo zu entdecken. Wir empfehlen die Zimmer in den oberen Etagen.

Preis pro Person: Ab 120€ im Doppelzimmer

WZ Hotel Jardins Brasilien Sao Paulo GloboTur

WZ Jardins

Modernes Hotel in eleganten Lage

Das 3*-Superior Hotel wurde 2015 komplett renoviert und modernisiert, es beeindruckt durch seine LED-Medienfassade, die mit ihrer Umwelt interagiert. Das Hotel liegt in den noblen Jardins fußläufig von Vila Madalena, der legendären Rua Augusta und Avenida Paulista entfernt.

Preis pro Person: Ab 60€ im Doppelzimmer

Empfohlene nahegelegene Reiseziele São Paulos

Von der Megastadt zum Natur-Refugium mit Traumküsten

  • Die Küste São Paulos: Obwohl die Strände im Nordosten immer noch zu den beliebtesten Touristenzielen zählen, hat die Küste von São Paulo viel zu bieten. Immerhin gibt es 16 Küstenbezirke, 149 Inseln und mehr als 600 km Strände. In São Paulo sind die Strände dank des Naturreservate zu einladenden Zufluchtsstätten inmitten des Atlantischen Regenwaldes geworden.
  • Die Nordküste: Die malerische Nordküste São Paulos befindet sich ca. 240 km von der Metropole entfernt. Ein wahres Naturparadies für Tier- und Vogelbeobachter umgeben von unberührtem Atlantischen Regenwald unweit des azurblauen Meeres. Die wunderschöne  dreistündige Autofahrt mit atemberaubenden Aussichten und Szenarien verläuft parallel zum Atlantischen Ozean und führt durch den Gebirgszug „Serra do Mar“.  Die Nordküste São Paulos ist eine Oase der Ruhe und eine der schönsten Berg- und Meereskulisse der Welt. Die vier nördlichen Küstenbezirke sind Ubatuba, Caraguatatuba, São Sebastião und Ilha Bela.
  • Die Südküste: Klares Wasser, weicher Sand, einheimische Vegetation, Delphine, Schildkröten und unberührte Dünen bilden an der Südküste von São Paulo wahre Paradiese. Die Südküste ein ökologisches Heiligtum mit einheimischen Tropenwäldern und umfasst eines der ersten Naturschutzgebiete des Landes: Juréia-Itatins. Das Schutzgebiet liegt 200 km von der Hauptstadt entfernt und bewahrt ein Ökosystem, wie es vor der intensiven Urbanisierung an der Küste des Staates existierte. Die zwölf Küstenbezirke des Südens sind: Santos, Cubatão, Praia Grande, São Vicente, Guarujá, Mongaguá, Peruíbe, Bertioga, Itanhaém, Iguapé, Ilha Comprida und Cananéia.
  • Ilhabela: Die Schöne Insel wird als rustikal und wunderschön bezeichnet und trägt ihrer Name zu Recht als die Hauptstadt des Segelns, Eco-Abenteuertourismus und des grünen Meeres. Die Insel befindet sich ca. 210 km entfernt von der Hauptstadt São Paulo. Mit einer Fläche von 340 Quadratkilometern ist Ilhabela die größte Insel an der atlantischen brasilianischen Küste. Auf der Insel gibt es 360 Wasserfälle, traumhafte Strände, beeindruckende Felsformationen, Mangrovenwälder, entzückende Landzungen, Fischerkolonien, Ruinen von Fazendas und in den Ebenen unzählige Zuckerrohrplantagen. Bekannt ist die Insel auch für die ausgezeichneten Wandermöglichkeiten im Urwald und für den guten Cachaça (Zuckerrohrschnaps). Ilhabela hat einer der rauen Landschaften in der brasilianischen Küstenregion. Sie ist ein tropisches Paradies auf Erden, wo der Wald auf das Meer trifft.
  • São Sebastião: São Sebastião ist einer der ältesten Orte an der nördlichen Küste des Bundesstaates São Paulo. Vor der Kolonialisierung lebten in dieser Region indigene Völker vom Stamm der Tupinambás und Tupiniquins. São Sebastião verfügt über einen Seehafen und liegt gegenüber der Insel Ilhabela, die wegen ihrer Schönheit ein beliebtes Ausflugsziel von Einwohnern der Hauptstadt des Bundesstaates São Paulo ist. Nicht nur die Insel Ilhabela, sondern auch die am Festland befindlichen Strände von São Sebastião sind sehr beliebte Ausflugsorte. Es sind 28 wunderschöne Strände mit weißem Sand und ruhigem klarem Wasser wie Toque-Toque, Toque-Toque Pequeno, Barra do Una, Juréia, Guaecá, Boracéia, Praia de Santiago, Bertioga, Boiçucanga und Pintangueiras. Die Strände von Cambury, Praia da Baleia, Barra do Sahy, Juquehy und vor allem Maresias, gelten als Mecca für Surfer der Küste. Der wunderschöne Strand von Maresias gilt heute praktisch als das Ipanema Beach der Paulistas. Deshalb verfügt diese Region auch über eine der besten touristischen Infrastrukturen Brasiliens.
  • Serra do Mar Nationalpark: Die atemberaubende Naturlandschaft des Serra do Mar („Meeresgebirgszug“) umfasst eine einzigartige 1500 km lange Gebirgskette, menschenleere Buchten und wilde Sandstrände mit kristallklarem blauen bis smaragdgrünen Wasser. Die Costa Verde („Grüne Küste“) umfasst das größte Naturreservat des Atlantischen Regenwaldes der brasilianischen Küste „Parque Estadual da Serra do Mar“, ein noch unbekanntes Paradies fernab vom Massentourismus.
  • Die Grüne Küste: Die zauberhafte „Costa Verde“ am Atlantik zwischen Brasiliens Metropolen Rio de Janeiro und São Paulo gelegen ist eine der schönsten Regionen Südamerikas und wurde vom Lonely Planet in das Ranking der zehn schönsten Küstenstrecken der Welt. Die Costa Verde ist geprägt von einer traumhaften Küste, einsamen Sandstränden, paradiesische Inseln, smaragdgrüne Berglandschaft und beeindruckenden Atlantischen Regenwald. Eine romantische Reisekombination von Bergen, Wäldern und azurblaues Meer.
  • Ubatuba: Der Name Ubatuba „Canoas do Rio“ (Dt.: Kanus des Flusses) stammt von der Sprache der dort beheimateten Tupí von den Tupinambá-Indianern. Ubatuba befindet sich ca. 240 km entfernt von São Paulo – eine noch relativ unbekannte Oase der Natur, die Geborgenheit, Ruhe und Kraft gibt. Um Ubatuba befinden sich einige der unberührtesten Strände der brasilianischen Küste und daher gilt Ubatuba als Hauptstadt des Surfens in Brasilien. Unter Vogelbeobachtern ist die Küstenstadt ebenfalls sehr beliebt und damit bekannt als „Birdwatching Hauptstadt“. Hier finden Vogelliebhaber die wohl größte Vogelvielfalt in Brasilien, die täglich sogar vom Frühstückstisch zu beobachten ist. Mehr als 80% des Gebiets sind Teil des geschützten Nationalparks Serra do Mar. Ubatuba ist mit seinen rund 100 Sandstränden und 10 Inselgruppen eine der schönsten Meerkulissen der Welt, die von Einheimischen oft als „brasilianische Karibik“ oder „Felsen der James-Bond-Bucht“ genannt wird.
  • Picinguaba Fischerdorf: Ein malerisches Fischerdorf zwischen Meer und Wald. In Tupi-Guarani bedeutet Picinguaba „Refugium der Fische“. Das Dörfchen ist eine Zeitreise ins vergangene Brasilien, das von der UNESCO als Weltkulturerbe anerkannt wurde. In Picinguaba scheint alles in perfekter Harmonie zu sein. Die sanfte Kraft des Windes, die Boote im Meer bewegt und die Horizontlinie bei jedem Sonnenuntergang neu zeichnet. Die Menschen ernähren sich von dem, was aus Fischernetz kommt und respektieren die Natur. Mit dieser Philosophie bietet diesen magischen Badeort eine authentische Gastlichkeit in starker Verbindung zu Natur, Menschen und Geschichte.
  • Parati: Die farbenfrohe Kolonialstadt zwischen Azurblaues Meer und Bergen befindet sich an der Grenze zwischen den Bundesstaaten São Paulos und Rio de Janeiro, an der Straße von Santos nach Rio. Die pittoreske Hafenstadt aus der goldenen Kolonialzeit ist zweifellos eines der schönsten kolonialen Städtchen Brasiliens und gehört zu den UNESCO-Welterbe-Stätten. Parati verband mit Minas Gerais in der Zeit des Goldhandels eine von Sklaven erbaute Goldstraße „Caminho do Ouro“ und war so das Tor zu Mutterland Portugal.
  • Naturparadies Cananéia: Die Gemeinde Cananéia an der Südküste des Bundesstaates São Paulo liegt etwa 265 km von der Hauptstadt entfernt, in der Nähe der Tordesilhas-Linie. Sie gilt als die älteste Stadt Brasiliens, jedoch gibt es aufgrund fehlender Unterlagen den offiziellen Titel der alten Vila de São Vicente (1532), der heutigen Stadt São Vicente in Santos. Cananéia hat eine reiche Geschichte der Kolonialarchitektur, wichtige archäologische Stätten, Wasserfälle, eine köstliche maritime Gastronomie, „Caiçaras “ (Fischer) leben von der Austernzucht. Man findet wilde Strände, Schildkröten und viele Delfine. Cananéia ist das letzte atlantische Waldreservat im gesamten Bundesstaat São Paulo und wurde von der amerikanischen Zeitschrift „Condé Nast Traveler“ als die beste ökologische Reiseroute der Welt bezeichnet. Das Cananéia-Reservat vereint unterschiedliche Ökosysteme von Fauna, Flora und Geographie und bildet einen der wichtigsten Brutplätze für Meerestiere im Südatlantik. Aufgrund des großen Naturreichtum inmitten des Atlantischen Waldes, wie beispielsweise der Ilha do Cardoso, hat die UNESCO das Gebiet zum Naturerbe und Biosphären-Reservat erklärt.
  • Nationalpark Ilha do Cardoso: Die Insel Ilha do Cardoso liegt in der Gemeinde Cananéia im äußersten Süden der Küste des Bundesstaates São Paulo an der Grenze zum Bundesstaat Paraná. Die Ilha do Cardoso erstreckt sich über eine Fläche von 151 km², die durch den Kanal von Ararapira und der Bucht Baia de Trapandé vom Festland getrennt ist. Der Naturpark ist ein seltenes Beispiel für die ausbordende Schönheit unberührter Natur. Die Landschaft besteht aus einsamen Stränden, Mangroven, Lagunen, Wasserfällen und Wanderwegen inmitten des Atlantischen Regenwaldes. Die Insel ist nur über das Meer mit Booten erreichbar. Dies ist ein wesentlicher Vorteil, damit die Natur in ihrer Vielfalt erhalten bleibt. Im Park sind viele bedrohte Tierarten zu finden wie beispielsweise Brüllaffen, Brauner Wollaffe, Schwarzkopflöwenäffchen, Otter, Rotschwanzamazone, Großmazama (Roter Spießhirsch), Breitschnauzenkaiman und viele andere. Einige Tierarten wurden 1994 von Forschern entdeckt und sind nur hier auf der Insel Cardoso anzutreffen.
  • Estação Ecológica da Juréia: Die Ökologische Station der Juréia ist ein Naturschutzgebiet zwischen Peruíbe und Iguape. Auf einer Fläche von 800 km2 leben seltene, vom Aussterben bedrohte Tierarten, wie Tapire, Affen, Ozelots und Jaguare. Das Ökosystem wird aus zahlreichen Lagunen, Meeresarmen, Buchten, Ästuarien, Pionierformationen, tropischem Tieflandregenwald, Inseln und freistehende Hügeln gebildet, die durch teils marine, teils fluviale Sedimentation des Ribeira de Iguape – Flusses entstanden sind.
  • Kolonialstadt Iguape: Eines der größten ökologischen Reservate in Brasilien befindet sich in Iguape, einer der ältesten Städte Brasiliens. Das Gebiet liegt 220 km von der Stadt São Paulo entfernt an der Südküste des Staates. Die Region war die südliche Wasserscheide und Inhalt des Vertrags von Tordesillas zwischen Portugal und Spanien. Aus diesem Grund kann man durchaus sagen, dass die Stadt fest mit der Entdeckung Brasilien verbunden ist. Die Stadt war wichtiger Handelsplatz für Gold und Reis, und es heißt, in dieser Zeit war der Reichtum so groß, dass die Frauen ihr Haar mit Goldpulver schmückten.
  • Nationalpark PETAR: 320 km von der Stadt São Paulo entfernt liegt der Nationalpark PETAR (Parque Estadual Turístico do Alto Ribeira) in der Region Iporanga. Der Park umfasst die Zahl von Höhlen in Brasilien und ist die zweitgrößte Ansammlung der Welt. Auf 35.000 Hektar erstrecken sich mehr als 350 Höhlen im dichten Atlantikwald, aber nur 12 davon sind für die Öffentlichkeit zugänglich. Die zwei wichtigsten davon sind die Höhle Casa de Pedra, mit dem größten Höhleneingang der Welt, und die Caverna de Santana, die zweitgrößte Höhle im Bundesstaat São Paulo. Sie ist mit einer Länge von mehr als 8 km auch der schönste Höhle des Nationalparks PETAR. Die Höhle Casa de Pedra ist selbst nicht zu besichtigen, aber der dreistündige Weg dorthin führt durch wunderschöne Plätze, bis Sie den gigantische Höhleneingang erreichen. Neben den spektakulären Höhlen gibt es zwischen den Tälern und Bergen viel zu sehen. Es ist kein Zufall, dass der Park das Ziel von Abenteurern geworden ist, die den Aufenthalt nutzen, um Extremsportarten wie Höhlenwanderung, Klettern, Floating auf dem Rio Betari, Canyoning, Cascading und Radfahren zu betreiben. Im PETAR Park gibt es unzählige Wasserfälle, Flüsse, Wanderwege sowie traditionelle Gemeinden und Quilombolas (Nachkommen von Sklavengemeinden). Darüber hinaus finden sich viele archäologischen und paläontologischen Stätten, über 700 Pflanzenarten, darunter Riesenbäume und über 500 Tierarten.
  • Brotas: Die Stadt von Brotas befindet sich im Hinterland, ca. 260 km von São Paulo entfernt. Brotas gilt als die Hauptstadt des Abenteuertourismus aufgrund seiner unzähligen Wasserfällen, Flüssen und Stromschnellen im Rio Jacaré-Pepira, die perfekt sind, um Extremsportarten wie Rafting, Klettern und Kayak zu praktizieren oder einfach eine Wanderung durch die schöne Naturlandschaft des Regenwaldes zu machen
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