Vogelbeobachtung
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Vogelbeobachtung in Brasilien

Farbenpracht in Vogelparadiesen Amazonas, Mata Atlântica und Pantanal

Vogelbeobachtung Brasilien – ein Traum für Vogelliebhaber und Ornithologen, weil endemische brasilianische Vogelarten in ihren natürlichen Habitaten gesichtet und zugleich das temperamentvolle Land besucht werden kann. Die Leidenschaft der Vogelbeobachtung, auch international unter Birdwatching bekannt, entwickelte sich im 18. Jahrhundert. Die Vogelbeobachtung bildet dabei den praktischen Teil der Vogelforschung (Ornithologie). Die Vögel werden mit dem Fernglas beobachtet und die Art, Geschlecht und Alter bestimmt. Oft kommt auch eine Fotokamera zum Einsatz, um die prachtvollen Exemplare auch zu dokumentieren – zur Freude oder näheren Bestimmung.

Liebhaber des Birdwatching wissen, dass die Vogelbeobachtung eine kontemplative Beschäftigung ist. Man taucht ein in den Lebensraum und die Lebenswelt der Vögel. Dies allerdings ohne sie bei ihrem natürlichen Verhalten zu stören. Die Vogelbeobachtung in Brasilien ermöglicht es, heimische Arten in ihren natürlichen Habitaten zu beobachten und das Verhalten der Vögel zu studieren.

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Reisepakete Vogelbeobachtung Brasilien

Beste Spots zum Birdwatching in Brasilien
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Nationalpark Juréia-Itatins

Unberührte Natur an der Küste São Paulos

Die 6-tägige Kombination führt in den Atlantischen Regenwald und das Jurareía-Itatins Reservat und garantiert eine exzellente Foto-Ausbeute für Ornithologen und Vogelliebhaber.

Preis pro Person: Ab 1.100€ im Doppelzimmer

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Ubatuba

Die brasilianische Hauptstadt der Vogelbeobachtung

Ubatuba gilt als Mekka der Ornithologen. Mehrere Lodges sind ideale Ausgangspunkte für die Vogelbeobachtung. Das 7-tägige Reisepaket umfasst einen englischsprachigen Naturführer.

Preis pro Person: Ab € im Doppelzimmer

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Amazon Emotions Jungle Lodge

Kleine Lodge im hügeligen Amazonas Regenwald

Die Amazon Emotions Jungle Lodge hat 3 Zimmer in Caboclo-Hütten, harmonisch in die bergige Region des Amazonas Regenwaldes integriert. Das 6-tägige Reisepaket umfasst einen lokalen englischsprachigen Naturguide.

Preis pro Person: Ab 2.580€ im Doppelzimmer

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Brasilien Naturerlebnis Tierwelt
Aymara Pantanal Lodge
Die Arche Noah mit exotischer Wildnis

Die neue Aymara Pantanal Lodge liegt im Tierreichen Naturschutzgebiet und ist spezialisiert auf die Vogelbeobachtung im nördlichen Pantanal. Das 10-tägige Reisepaket umfasst einen erfahrenen englischsprachigen Ornithologen-Naturführer.

Preis pro Person: Ab 3.500€ im Doppelzimmer

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Vogelbeobachtung Brasilien: Exotische Arten in schönen Landschaften

Mit 8,5 Mio. km² Fläche ist Brasilien das fünftgrößte Land der Welt. Nach Fläche und Bevölkerung ist Brasilien auch das größte Land Südamerikas und bedeckt etwa die Hälfte der Fläche des Halbkontinents ein.

Brasilien ist berühmt für seine wunderschöne Natur und artenreiche Tierwelt. Sie zeichnet eine Farbenpracht und Üppigkeit aus, die ihresgleichen sucht. Die Vogelbeobachtung in Brasilien hat immer mehr zugenommen. Es ist wenig verwunderlich, belegt doch Brasilien hinter Kolumbien den zweiten Platz in der Liste der Länder mit der größten Vielzahl von Vögeln. Von den 9.700 weltweit katalogisierten Vogelarten befinden sich alleine ungefähr 1.900 in Brasilien. Das macht die Vogelbeobachtung in Brasilien zu einem besonderen Erlebnis.

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Für die Vogelbeobachtung gibt es einige besonders geeignete Orte, die in Brasilien von Ornithologen und Birdwatchern bekannt und begehrt sind. Wir möchten Ihnen folgende Ziele ans Herz legen:

Birdwatching im Mata Atlântica

Es gibt mehr als 900 Vogelarten im Atlantischen Regenwald. Das macht den Mata Atlântica, wie er auf portugiesisch heißt, zu einem der artenreichsten Biome der Welt und zum idealen Ziel für die Vogelbeobachtung in Brasilien. Der Atlantische Regenwald entlang der brasilianischen Küste erstreckt sich über 17 brasilianischen Staaten. Der tropische und küstennahe Wald steht unter Druck, aber durch die Schaffung von Naturschutzgebieten wird der Wald zunehmend vor der Urbanisierung geschützt. Weitere lohnenswerte Orte sind der Nationalpark Itatiaia in Rio de Janeiro und die Gebirgskette der Serra do Mar im Bundesstaat São Paulo, einem UNESCO-Weltnaturerbe. Zudem sind der streng geschützte Staatspark Serra da Cantareira „Tropischer Stadtwald“ und das Gebirge der Serra da Mantiqueira lohnenswert. Hier befindet sich die höchstgelegene Stadt Brasiliens Campos do Jordão. Die berühmte „Winterstadt“ in seiner ganzen Schönheit mit einer fantastischen hügeligen Landschaft mitten im Serra da Mantiqueira-Gebirge wird deswegen auch als die „Brasilianische Schweiz“ bezeichnet.

Ornitologenmekka Ubatuba

Die Region Ubatuba liegt im Atlantischen Regenwald an der Nordküste von São Paulo weist eine sehr große Vogelvielfalt in Brasilien auf. Die Region Ubatuba hat mehr als 90% seiner Gesamtfläche im Atlantischen Regenwald erhalten können. So  finden sich etwa 540 der 1.900 Vogelarten in diesem geschützten Abschnitt der südöstlichen Küste Brasiliens. In diesem Hotspot können beispielsweise mehr als 10 Kolibriarten und viele farbenprächtige Vögel wie Sairas und Tiê beobachtet und fotografiert werden.

Die Stadt Ubatuba gilt übrigens als „brasilianische Hauptstadt der Vogelbeobachtung“ und veranstaltet Anfang Oktober das „Bird Watching Festival“, das sich ausschließlich der Vogelbeobachtung widmet.

Vogelbeobachtung in Juréia/Itatins – São Paulo

Peruíbe an der Südküste des Bundesstaates São Paulo ist ein ausgezeichnetes Reiseziel für Liebhaber unberührter Natur. Das Küstengebiet von Peruíbe hat etwa 60.000 Einwohner und ist nur 137 km von der Stadt São Paulo entfernt. Die rund 30 km Strände der Küste von Peruíbe sind überwiegend wild und menschenleer und nahe am Zustand, wie sie im 16. Jahrhundert von den Portugiesen vorgefunden wurden. Die Region hat ein ozonreiches Klima, eine artenreiche Flora und Fauna inmitten einer der üppigsten Landschaften Brasiliens.

Der Nationalwald Floresta Nacional Guaraú mit der gleichnamigen Insel in der Gemeinde Peruíbe ist einer der am besten erhaltenen Orte an der Küste von São Paulo. Der Park umfasst eine abwechslungsreiche Landschaft mit dem gleichnamigen Fluss, der Meeresküste und bewaldeten Bergen mit Wasserfällen. Der Strand von Guaraú ist 1,5 km lang und liegt neben dem Naturschutzgebiet Juréia-Itatins, einem der größten Schutzgebiete der Küste von São Paulo.  In dem Schutzgebiet leben 30 endemische und 11 weltweit vom Aussterben bedrohte Arten. Aufgrund seiner enormen Vielfalt ist Guaraú-Peruíbe in São Paulo zu einem Hotspot für Vogelbeobachter aus der ganzen Welt geworden. In dieser Region sind rund 350 Vogelarten zu finden – das ist mehr als ein Drittel aller Vogelarten im Atlantischen Regenwald.

Erster Nationalpark Brasiliens: Parque Nacional de Itatiaia

Itatiaia war bei seiner Gründung 1937 der erste Nationalpark Brasiliens. Er liegt in der Serra da Mantiqueira an der Grenze der Bundesstaaten Rio de Janeiro und Minas Gerais. Die Landschaft ist geprägt durch die Tiefebene mit dem Atlantischen Regenwald und felsigen, kargen Gipfeln. Mit 2.791 Metern ist der Pico das Agulhas Negras der höchste Berg, auf dem es sogar im Winter Schnee geben kann. In dem Park sind 384 Vogelarten zu finden, die vor allem im bewaldeten Gebiet auf geringerer Höhe heimisch sind.

Birdwatching im Parque Nacional da Serra da Bocaina

Der Nationalpark Serra da Bocaina liegt an der Grenze zwischen den Bundesstaaten Rio de Janeiro und São Paulo im Südosten Brasiliens und liegt damit im Gebirgszug „Serra do Mar“ mit dem Atlantischen Regenwald. Der Nationalpark Serra da Bocaina umfasst eine Fläche von ungefähr 134.000 Hektar und kann mit einer enormen Artenvielfalt beeindrucken. Der Park wurde ursprünglich in den Steilhängen der Serra do Mar geschaffen, um einen Schutzwall aus heimischer Vegetation für den Fall eines Reaktorunfalles der Kernkraftwerke Angra dos Reis zu schaffen. Zur Fauna des Parks gehören der Jaguar, Puma, Kragenfaultiere, Gelbohr-Büschelaffen und rund 300 Vogelarten, davon die Hälfte endemisch im Atlantischen Regenwald.

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Die sechs Biome Brasiliens: Naturerlebnis durch das Land der Vögel 

Brasilien hat sechs verschiedene natürliche Ökoregionen, sogenannte Biome: Amazonas (Regenwald), Cerrado (Tropische Savanne), Mata Atlântica (Atlantischer Regenwald), Caatinga (Trockenland), Pampa (Grasland) und Pantanal (Feuchtgebiet). Alle in Brasilien vorkommenden Biome erweitern ihre Grenzen über die Landesgrenze hinaus, mit Ausnahme der Caatinga, der Region, die ausschließlich auf brasilianischem Gebiet vorkommt.

Vogelbeobachtung im Amazonas-Biom: Die bunte Vogelwelt des Dschungels

Die Ökoregion Amazonas ist das größte Biom des Landes (entspricht ungefähr 49% des brasilianischen Territoriums) und beherbergt auch den größten Tropenwald und das größte hydrografische Becken der Welt. Der Amazonas-Regenwald bedeckt große Teile des Amazonasbeckens in Südamerika, welches sechs Millionen Quadratkilometer in neun Ländern (Brasilien 60%, Peru 13%, Kolumbien 10%, Bolívia, Equador, Venezuela, Guyana, Suriname und Französisch-Guayana) umfasst.

Der Regenwald des Amazonas ist sicher allen ein Begriff. Der tropische, dichte Wald ist es sehr reich an Fauna und Flora. Im Naturschutzgebiet der Gemeinde Presidente Figueiredo, 100 Kilometer von Manaus entfernt, finden sich Amazonasvögel und andere seltene, oft endemische Arten. Viele Expeditionen starten von Manaus aus, der Hauptstadt des Bundesstaates Amazonas. Die Exkursionen zur Vogelbeobachtung umfassen Waldspaziergänge, Besuche von Flussinseln und je nach Jahreszeit Touren mit motorisierten Kanus. Im Amazonasgebiet haben die Ornithologen insgesamt 1.300 Vogelarten katalogisiert.

Reiseziele: Manaus, Anavilhanas Nationalpark, Alta Floresta, Belém, Santarém, Alter do Chão, Ilha do Marajó, Boa Vista, Carajás und São Gabriel da Cachoeira.

Vogelbeobachtung im Cerrado-Biom: NP Veadeiros im Herzen der Savanne

Die Ökoregion Cerrado „Steppensavanne“ ist nach dem Amazonasgebiet das zweitgrößte Biom des Landes und das zweitgrößte Ökosystem Südamerikas, das eine Fläche von 2 Millionen km² umfasst, was 204 Millionen Hektar entspricht. Dies entspricht fast einem Viertel der gesamten Landfläche des Landes. Das Cerrado-Biom befindet sich im zentralsten Teil des Landes, einschließlich der Bundesstaaten Goiás, Tocantins, Maranhão, Piauí, Bahia, Mato Grosso, Mato Grosso do Sul, Minas Gerais, São Paulo und des Bundesdistrikts mit der Hauptstadt Brasília. Bei all dieser Größe (mehr als 200 Millionen Fußballfelder) ist es auch in kleinen Teilen der Bundesstaaten Paraná im Süden Brasiliens und Rondônia im Norden vertreten.

Der Nationalpark Chapada dos Veadeiros liegt im Bundesstaat Goiás und kann über die Hauptstadt Brasilia erreicht werden. Das Biom der Hochebene Chapada dos Veadeiros ist der „Cerrado“, eine typische brasilianische Savannenlandschaft in Zentralbrasilien. Neben wunderschönen Wasserfällen sind hier die typischen und farbenprächtigen Ipê-Bäume zu finden. Diese sind gezeichnet durch die starke Hitze und Buschbrände und haben oft bizarre Formen und verdrehte Stämme. Im Nationalpark Chapada dos Veadeiros leben rund 340 Vogelarten in einer ganz besonderen Vegetation. In der Region der brasilianischen Savannen im Inland „Campos Cerrado“ haben die Ornithologen insgesamt 837 Vogelarten katalogisiert.

Reiseziele: Chapada Diamantina, Chapada dos Guimarães, Chapada dos Veadeiros, Jalapão, Palmas, Emas, Serra do Cipó und Bonito.

Vogelbeobachtung im Atlantischen Regenwald-Biom: Ein artenreiches Ökosystem

Die Ökoregion des Atlantischen Regenwaldes ist das drittgrößte Biom Brasiliens und belegt eine Fläche von über 1 Millionen km², die sich über den 4.000 km langen Küstenstreifen vom Norden (Rio Grande do Norte) bis zum Süden (Rio Grande do Sul) erstrecken. Der Atlantische Regenwald „auf Portugiesisch Mata Atlântica“, ist ein einzigartiger Lebensraum und liegt ausschließlich in Brasilien. Er ist einer der üppigsten und artenreichsten Tropenwälder der Welt. Denn der Atlantische Regenwald hat auf seine kleinere Fläche bezogen sogar mehr endemische Arten als der Amazonas.

Der Atlantische Regenwald enthält das zweitgrößte Biosphärenreservat der Welt und ist neben den Regionen Amazonas, Cerrado, Caatinga, Pampa und Pantanal eines der großen brasilianischen Biome. Als Biom gilt eine Lebensgemeinschaft aus Tieren und Pflanzen, in diesem Fall bestehend aus dichtem Regenwald, Araukarienwald, hochgelegenen Feldern, Sandbänken und Mangroven. Innerhalb dessen leben rund 23.000 Tier- und Pflanzenarten. In Bezug auf die Tierwelt beherbergt das Biom des Atlantischen Regenwaldes ungefähr 370 Amphibienarten, 200 Reptilienarten, 270 Säugetierarten und 350 Fischarten. Der brasilianische „Mata Atlântica“ ist ein Regenwald der Superlativ, der allein von der Anzahl der Baumarten übersteigt der Atlantische Regenwald mit 450 Arten den Bestand ganz Europas mit lediglich 220 Arten. In der Region der brasilianischen Atlantischen Regenwald haben die Ornithologen insgesamt 1020 Vogelarten katalogisiert.

Reiseziele: São Paulo Stadt, São Paulo Staatsparks, Florianópolis, Foz do Iguaçu, Rio de Janeiro, Serra dos Órgãos und Itatiaia Nationalparks und die Küstenbiosphärenreservate von Juréia-Itatins, Peruíbe, Itanhaém und Ubatuba an der Süd- und Nordküste São Paulos.

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Harpy Eagle

Vogelbeobachtung im Caatinga-Biom: Der einzige 100% brasilianische Wald

Die Ökoregion Caatinga ist das viertgrößte Biom Brasiliens. Die Caatinga nimmt eine Fläche von etwa 844.453 km² (IBGE, 2004) des Staatsgebiets ein, dh 11% des brasilianischen Territoriums, und ist in acht Bundesstaaten der nordöstlichen Region (Pernambuco, Alagoas, Bahia, Ceará, Maranhão) vertreten , Paraíba, Piauí, Rio Grande do Norte und Sergipe) sowie im Bundesstaat Minas Gerais im Südosten. Von allen Staaten, in denen die Caatinga vorkommt, ist Ceará derjenige, dessen Territorium größtenteils von diesem Biom gebildet wird.

Caatinga ist ein ausschließlich brasilianisches Biom, in dem das semi-aride Klima vorherrscht und reich an biologischer Vielfalt ist, da sein großes biologisches Erbe nirgendwo anders auf dem Planeten zu finden ist.
Der Name Caatinga bedeutet in Tupi-Guarani „weißer Wald“. Diese Bezeichnung repräsentiert die Merkmale der Vegetation dieses Ökosystems, dessen Blätter in der Trockenzeit fallen und im Winter aufgrund des Auftretens von Regen die grünen Blätter und Blüten beginnen zu sprießen, zu knospen und zu blühen.

Die Caatinga hat ungefähr 323 endemische Pflanzenarten und ihre Fauna ist überraschend. Sie besteht aus ungefähr 1.307 Tierarten, von denen 327 ausschließlich für das Biom bestimmt sind. In dieser ariden Region im brasilianischen Trockenland „Sertão“ gibt es 178 Säugetierarten, 116 Reptilienarten, 51 Amphibienarten, 240 Fischarten und insgesamt 590 Vogelarten, die die Ornithologen katalogisiert haben.

Reiseziele: Delta do Parnaíba, Serra da Capivara, Fortaleza, Chapada do Araripe und Raso da Catarina.

Vogelbeobachtung im Pampa-Biom: Die wellige Graslandschaft Südbrasiliens

Die Ökoregion der Pampas ist das fünftgrößte Biom Brasiliens. Die Fläche von Pampa in Brasilien beträgt ungefähr 176.496 km², was 63% der Gesamtfläche von Rio Grande do Sul und 2% des brasilianischen Territoriums entspricht und sich als wichtige brasilianische Naturdomäne darstellt, obwohl dies ein guter Teil ist von seinem ursprünglichen Gebiet wurde verwüstet. Es ist gut daran zu erinnern, dass sich das Pampa-Biom auch auf Teile mehrerer anderer Länder in Südamerika erstreckt, wie Chile, Argentinien, Paraguay und Uruguay.

Das Pampa Biome ist eine der schönsten Arten von Naturlandschaften und befindet sich in Südamerika und in Brasilien in Teilen des Bundesstaates Rio Grande do Sul. Es ist auch als „Campos Sulinos“ oder „Campanha Gaúcha“ bekannt, weil es nur ist im südlichen Teil des Landes und auch auf dem Kontinent gefunden.

Die Fauna und Flora der Pampa ist angesichts des alten Charakters dieser Waldformation sehr unterschiedlich. Es gibt eine große Anzahl von Arten, von denen einige noch nicht katalogisiert wurden. Daten des Umweltministeriums schätzen, dass es mehr als 3.000 Arten von Pflanzen und 100 Arten von Säugetieren gibt. In dieser Region im Land der Gaúchos haben die Ornithologen insgesamt 476 Vogelarten katalogisiert.

Reiseziele: Die Canyons des Nationalparks Aparados da Serra, Mostardas, São Franciso de Paula e Taim.

Vogelbeobachtung im Pantanal-Biom: Das Naturparadies im Feuchtgebiet

Die Ökoregion des Nationalparks auf dem Gebiet des Pantanal ist das sechstgrößte und das kleinste brasilianische Biom, das fast 2% des brasilianischen Territoriums mit einer Gesamtfläche von etwa 250.000 km² bedeckt. Das Pantanalgebiet ist das größte Binnenland-Feuchtgebiet der Erde und eines der bedeutendsten Tierparadiese. Das Sumpflandschaftgebiet besetzt einen Teil der Bundesstaaten Mato Grosso und Mato Grosso do Sul sowie einen Teil der Gebiete Bolivien und Paraguay.

Entsprechend erfolgt das Birdwatching normalerweise von Booten aus, die tief in das Sumpfgebiet reinfahren können. Das Pantanal hat als Wappentier den Storch Jabirú (im Pantanal Tuiuiú genannt), der eine Größe von 1,4 Metern und eine Spannweite von 2,60 Meter erreicht. Aber es gibt auch unzählige endemische Arten, die eine Expedition in das Pantanal lohnen. Hier ist auch der Jaguar zu finden, den man in speziellen Jaguar-Safaris aufspüren kann. Im Pantanal-Sumpfwaldgebiet haben die Ornithologen insgesamt 650 Vogelarten katalogisiert.

Reiseziele: Chapada dos Guimarães Nationalpark, Bonito, Süd- und Nord-Pantanal.

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